Die 7 größten Fehler bei Robotik-Implementierungen
Die 7 größten Fehler bei Robotik-Implementierungen – und wie du sie vermeidest
Roboter einführen klingt einfach: kaufen, einschalten, laufen lassen. Die Realität ist oft komplexer – und genau hier entstehen typische Fehler, die viel Zeit und Geld kosten. Dieser Beitrag zeigt dir die sieben häufigsten Stolperfallen und wie du sie souverän vermeidest.
1. Fehlende Zieldefinition
Einer der größten Fehler: Ein Roboter wird angeschafft, ohne klar zu definieren, welchen Prozess er verbessern soll. Ohne Ziel keine messbare Verbesserung.
- Vorab Prozessanalyse durchführen
- Konkrete Erwartungen formulieren
- Messbare KPI festlegen
2. Falsche Auswahl des Roboters
Nicht jeder Roboter passt in jedes Umfeld. Oft wird ein Modell nach Preis oder Optik gewählt – statt nach echter Eignung.
Typische Fehlentscheidungen: Reinigungsroboter für ölige Industrieböden, Lieferroboter in engen Gängen oder Geräte ohne passende Navigationstechnik.
Tipp: Immer Vor-Ort-Besichtigung, Teststellung und Vergleich zwischen Herstellern durchführen.
3. Unterschätzte Vorbereitung der Umgebung
Roboter arbeiten nur so gut wie ihre Umgebung es zulässt. Unklare Wege, schlechtes WLAN oder häufiges Umräumen sind Gift für jede autonome Navigation.
- Klare Wege und Markierungen
- Stabiles WLAN/5G (falls benötigt)
- Dockingstation sinnvoll platzieren
- Hindernisse reduzieren
4. Keine oder unzureichende Schulung des Personals
Ein Roboter ist nur so gut wie die Menschen, die ihn bedienen. Werden Mitarbeiter nicht geschult, entstehen Bedienfehler, Unsicherheit und Frust.
- Einweisung aller relevanten Mitarbeiter
- Kurzschulungen für Updates
- Klare Abläufe und Checklisten
5. Vernachlässigte Wartung
Auch autonome Roboter benötigen Pflege – von Filtern über Sensoren bis zu Software-Updates. Wird die Wartung vernachlässigt, sinkt die Leistung drastisch.
- Regelmäßige Sichtprüfung
- Plan für Wartungsintervalle erstellen
- Verbrauchsmaterial (Filter, Bürsten) bevorraten
- Software-Updates aktiv einspielen
6. Unrealistische Erwartungen

Roboter ersetzen selten komplette Abteilungen. Sie automatisieren Teilprozesse, benötigen aber weiterhin Monitoring und gelegentliche Unterstützung.
Wer realistische Erwartungen setzt, profitiert langfristig mehr und vermeidet Enttäuschungen.
7. Fehlende interne Kommunikation
Der größte Fehler ist oft kein technischer – sondern ein menschlicher. Wenn Mitarbeiter nicht einbezogen werden, entstehen Vorurteile und Ablehnung.
- Mitarbeiter früh einbinden
- Vorteile klar kommunizieren
- Bedenken ernst nehmen
- Erfolge gemeinsam feiern
Fazit: Erfolgreiche Robotik braucht Planung – nicht nur Technik
Die meisten Probleme entstehen nicht durch den Roboter selbst, sondern durch fehlende Vorbereitung, Erwartungsmanagement und interne Abstimmung. Wer diese sieben Fehler vermeidet, kann Robotik effizient, wirtschaftlich und nachhaltig einsetzen.
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